3D-Klassierung eines XY-Datensatzes

Einleitung

Mit Hilfe des UniPlot Add-Ins „3D-Klassierung eines XY-Datensatzes“ können die Daten einer 2D-Kurve bzw. Streuplot klassiert werden. Dazu werden die Daten in x- und y-Richtung in Klassen eingeteilt. Die Anzahl der Punkte in jeder Klasse oder der Prozentwert wird grafisch dargestellt. Installation ————

  • Wählen Sie Extras=>Add-In Manager.

  • Markieren Sie das Add-In „3D-Klassierung von XY-Zeitsignalen“.

    rs_class.ic UniScript-Datei
    rs_class.icl rs_3dcls.ic in übersetzter Form

Benutzung

  • Erzeugen Sie zuerst in einem Diagramm eine 2D-Kurve, deren Daten klassiert werden soll. Wählen Sie dazu Datei=>Daten importieren. Wählen Sie als Datensatztyp „2D: x/y“, wählen Sie die zwei Kanäle aus und drücken dann die Laden-Schaltfläche, z. B. Drehzahl und Moment.

  • Nun kann die Klassierung durchgeführt werden. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf der Kurve und wählen Neuer Datensatz=>3D-Klassierung (Verbundklassierung eines 2D-Datensatzes) aus.

  • Im folgenden Dialogfeld können Sie für die x- und y-Koordinaten die Anzahl der Klassen sowie die Klassengrenzen festlegen:

    ../../_images/3d-Class-CompoundCounting-de.png
  • Wählen Sie OK. Es wird ein neues Dokument mit einem Diagramm mit der Klassierung als 3D-Diagramm erzeugt.

Verfahren

Die Daten werden in x- und y-Richtung in Klassen eingeteilt und für jede Klasse die Anzahl der Ereignisse gezählt. Die Anzahl der Ereignisse is ein Maß für die Verweildauer des Messsignals in der entsprechenden Klasse (Verweildauerklassierung). Um die Verweildauer in Sekunden berechnen zu können, kann die Abtastzeit in Sekunden angegeben werden. Für eine Abtastzeit von 1 entspricht die Klassensumme der Anzahl der Ereignisse.

Die berechnete Matrix kann über Offset und Faktor noch skaliert werden.

Spannenverfahren (Range Counting)

Beim Spannenverfahren werden die Differenzen zwischen benachbarten Extremwerten klassiert. Für das Bestimmen der Extremwerte wird ein Schwellwert definiert. Wenn die Differenz eines Maximumpunktes und eines Minimumpunktes (Spanne) kleiner als der Schwellwert ist, werden die entsprechenden Punkte ignoriert. Um alle Werte zu erfassen, kann als Schwellwert der Wert 0 eingegeben werden. Durch einen Schwellwert größer als 0 können kleinere Signaländerungen ignoriert werden.

History

  • 14.06.2011: Dokumentation zugefügt.

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