WriteProfileString schreibt einen String in den angegebenen Abschnitt einer Initialisierungsdatei bzw. in die Registrierdatenbank.
Returnwert
bool ist TRUE (1), wenn die Funktion erfolgreich war und FALSE (0), wenn die Funktion nicht erfolgreich war.
Parameter
ssSection enthält den Abschnittsnamen. Wenn der Abschnitt nicht existiert, wird er erzeugt. Der Name kann eine beliebige Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben sein.
ssKey ist der Schlüsselname. Wenn der Name nicht existiert, wird er erzeugt. Wenn ssKey ein leerer String ist (String der Länge 0) werden alle Einträge des Abschnitts gelöscht.
ssString ist ein skalarer String der in die Initialisierungsdatei geschrieben wird. Wenn ssString ein leerer String ist (String der Länge 0), wird der Schlüssel ssKey gelöscht.
In ssFileName kann der komplette Name (Dateiname mit Pfad) einer Initialisierungsdatei angegeben werden. Falls die Datei nicht existiert, wird sie erzeugt. Wenn dieser Parameter nicht angegeben wird, wird die Windows-Registrierdatenbank verwendet und zwar unter dem Schlüsselnamen HKEY_CURRENT_USER\Software\RSB\UniPlot5.
Beispiel
Der folgende Aufruf erzeugt eine INI-Datei (test.ini)
WriteProfileString("Section", "Key", "Test", "d:/test.ini")
mit dem Inhalt
[Section]
Key=Test
Kommentar
Falls INI-Dateien geschrieben werden, wird in UNICODE-INI-Dateien UNICODE geschrieben, sonst ANSI. UniPlot erzeugt per Default ANSI-Dateien. INI-Dateien können auch nachträglich, z. B. mit notepad.exe, in UNICODE-Dateien umgewandelt werden.
History
| Version | Beschreibung |
|---|---|
| 5.10.1 | Falls eine INI-Datei geschrieben wird, werden Zeichen mit einem Code kleiner 0x20 (blank) als Escape-Sequenzen geschrieben. Vor den String wird in diesem Fall die Zeichenkette “esc:” geschrieben. |
Siehe auch
id-1988435